Smokey Eyes

{ 28 February, 2009 }


Schuld ist das neue Jahr. Ich miste mein Schminkzeug aus, wegen Ballast loswerden und so. Eine Prise Feng shui kann ja nicht schaden. Hui, das Kügelchenglitzer-Puder. War so teuer, dass ich es nur zu speziellen Anlässen verwenden wollte. Etwa, wenn mal die Queen vorbeikommen sollte. Jetzt mieft es, und das kann die Queen sicher nicht leiden. Weg damit. Eine Schande ist das schon, denk ich mir, ich könnte den Life-Ball ausstatten und wann mache ich mal auf große Gala? Nie. Das muss sich ändern. Und zwar genau jetzt. Ich werde mir ein ultra-verführerisches Make-up verpassen, ultra-verführerische Sachen anziehen und meinen Liebsten damit ultra aus dem Schlapfen hauen. Weiterlesen »

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Tibetanisches Wanderpuff

{ 15 February, 2009 }


„Schatzi“, sagt mein Liebster, „du riechst wie ein tibetanisches Wanderpuff!“ Meine formschönen Ohren haben sich wohl verhört. Woher weiß mein Liebster, wie es in einem tibetanischen Wanderpuff riecht, wo er noch nie in Tibet war? Er schlägt die Bettdecke zurück und erklärt: „Sei mir nicht böse, aber du stinkst.“ Ich bin aber böse. Ich bin eine Vanillestaude und böse. Wie ging noch mal die Adresse für Scheidung per Mausclick? Er schnuppert meinen Duftwölkchen hinterher und niest zweimal. „Sorry“, schüttelt er den Kopf, „dein Parfüm ist nicht zum Aushalten.“ Keine Scheidung. Ich würde gleich die 5-Punkte-Akupressur-Herzexplosionstechnik bei ihm ausprobieren. Schließlich hatte ich die Szene bei Kill Bill, in der Uma ihren Lover so smart zur Strecke bringt, im Standbild genau studiert. Weiterlesen »

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Don’t try this at home

{ 9 February, 2009 }


Carlos ist mein bester Freund. Nicht nur, weil er aussieht wie Steve McQueen, sondern weil er große Dinge gelassen ausspricht. Neulich gab er mir eine DVD mit den Worten: „Schau dir den mal an. Ein Porno. Für Frauen!“ Aha. Wie war das zu verstehen? Eine Stunde Vorspiel und kurz vor dem Orgasmus schreit das Kind im Nebenzimmer?  Sofort spürte ich den Actimel-Effekt: meine Abwehrkräfte waren gestärkt. Denn Pornos – die fand ich einfach zum Speiben langweilig. „Danke, super!“, sagte ich trotzdem, weil ich zu feig war abzulehnen. Weiterlesen »

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